Schwindel-Gefühl: So stabilisierst du den Kreislauf

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Dir wird schummrig, die Beine werden schwer, manchmal beginnt sich die Umgebung scheinbar zu drehen: Schwindelgefühl ist kein seltenes Symptom. Was sind die Ursachen und was kann helfen? Hier findest du die Antworten.

Häufig trifft uns Schwindel kurz nach dem Aufstehen oder wenn der Kreislauf zum Beispiel in engen Menschenmassen belastet wird. In vielen Fällen muss ihm lediglich auf die Sprünge geholfen werden. Normalerweise stabilisiert sich die Blutzirkulation und der Schwindel vergeht.

Schwindel – diese Hausmittel helfen schnell

Einige einfache Maßnahmen helfen dir bei kreislaufbedingtem Schwindelgefühl: So trägt salziges Essen dazu bei, den Blutfluss zu normalisieren. Eine Brühe ist eine besonders gute Idee, da sie dem Körper zusätzlich Flüssigkeit liefert. Wer sich schlapp, müde und schwindelig fühlt, sollte viel trinken. Expert:innen empfehlen im Akutfall möglichst zügig einen halben Liter Wasser zu sich zu nehmen.

Auch die richtige Körperposition ist bei Schwindel wichtig: Am besten legst du dich hin. Sollte das in dem Moment nicht möglich sein, ist sitzen die bessere Alternative zum Stehen. Dann kann das Blut leichter zum Herzen fließen.

Ein kalter Waschlappen möglichst nah der Halsschlagader kann ebenfalls helfen. Durch den Kältereiz ziehen sich die Gefäße zusammen und der Blutdruck steigt. Wenn du häufiger unter einem schlappen Kreislauf leidest und durch langes Stehen in der Apotheke Probleme mit den Venen hast, solltest du über das Tragen von Kompressionsstrümpfen nachdenken.

Häufiger Schwindel kann viele Ursachen haben

Wenn der Schwindel länger anhält oder sehr heftig ist, solltest du einen Arzt aufsuchen. Eine harmlose Ursache kann Lagerungsschwindel sein. Er entsteht, wenn sich winzige Kalzitsteinchen (Otolithe) im Ohr lösen, in die Bogengänge hineinrutschen und in der Lymphflüssigkeit schwimmen. Sie reizen mit ihrem Gewicht die Sinneszellen in den Bogengängen, übermitteln dem Gehirn falsche Informationen, sodass die tatsächliche Körperlage nicht mit den aufgenommenen Sehreizen übereinstimmt. In der Folge entsteht (Dreh-)Schwindel.

Mit einer Bewegung – dem sogenannten Lagerungsmanöver – können Betroffene gegensteuern. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten oder Eisenmangel zählen zu den möglichen Ursachen. Zudem kann starker Schwindel durch psychische Erkrankungen auftreten, die nur Hausärzt:innen oder Psychiater:innen erkennen und dementsprechend behandeln können.

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