Schlafstörungen – die 5 größten Schlaffeinde

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Foto: iStock/photoguns

Wenn du abends nicht einschlafen kannst, nachts lange wach liegst oder dich über den Tag unausgeschlafen fühlst, kann das verschiedene Gründe haben. Behalte die folgenden fünf Schlaffeinde einfach im Blick.

Schlafstörungen: die häufigsten Ursachen

1. Alkohol und falscher Genuss

Abends ein Gläschen Wein hilft dir beim Einschlafen? Das kann zwar sein, doch den gesunden Schlaf fördert Alkohol nicht. Im Gegenteil: Er verhindert die nächtliche Regeneration des Körpers, da dieser den Alkoholabbau priorisiert. Zur Erholung bleibt ihm, je nach Menge von Wein und Co., kaum oder nur wenig Zeit. Wenn du unter Schlafproblemen leidest, solltest du deinen Kaffeekonsum genau beobachten und ab mittags reduzieren.

Zudem treten Schlafstörungen mit vollem Magen auf. Das Abendessen sollte möglichst leicht verdaulich und fettarm sein. Auch Rohkost und vollwertige Produkte belasten den Körper. Besser sind eiweißreiche Lebensmittel und gedünstetes Gemüse. Spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen sollte Schluss mit dem Essen sein.

2. Stress

Wenn wir tagsüber viel Stress und Sorgen haben, spiegeln sich diese Faktoren in der Nacht wider. Wichtig ist es deshalb, die mentale Anspannung abzubauen. Das kann durch ausreichend Bewegung und/oder die richtigen Entspannungstechniken gelingen. Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft ebenso den Kopf frei zu bekommen.

Auch Joggen oder Radfahren sind eine gute Idee. Yoga, Pilates, die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Meditation helfen bei Schlafstörungen und lassen sich gut im Wohnzimmer umsetzen. Führe ein Tagebuch, in das du alle Sorgen vor dem Schlafen aufschreibst oder eine To-do-Liste für den nächsten Tag vorbereitest. Drängende Gedanken gelangen auf diese Weise aus dem Kopf auf das Papier und senken dein Stresslevel.

3. Medienflut und Blaulicht

Ein weiterer Faktor für Stress am Abend ist die Medienflut auf dem Handy oder dem Fernseher. Besser ist es, vor dem Einschlafen keine Nachrichten oder Talkshows zu den Problemen dieser Welt anzuschauen. Auch soziale Medien wie Facebook, Twitter und Instagram sollten spät abends vermieden werden.

Ein weiterer Nachteil: Bildschirme auf dem Handy oder dem PC strahlen sogenanntes Blaulicht aus. Dieses verhindert die Bildung des Schlafhormones Melatonin. Wenn du auf Bildschirmgeräte am Abend nicht verzichten möchtest, achte darauf, dass der Blaulicht-Filter aktiviert ist. Besser noch ist ein gedämmtes Licht mit rötlichen Farbtönen. Es signalisiert dem Organismus, dass bald Schlafenszeit ist und fördert die Melatonin-Ausschüttung.

4. Ausgedehnte Nickerchen

Ein kleines Mittagsschläfchen im beruflichen und privaten Alltag ist oft verlockend. Dies sollte, wenn möglich, immer zur gleichen Zeit stattfinden und auf 15 Minuten begrenzt sein. Sonst gerät der Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander und du bist abends nicht ausreichend müde.

5. Medikamente

Medikamente können das Einschlafen negativ beeinflussen oder die Qualität der Nachtruhe beeinträchtigen. Sei beispielsweise bei Kopfschmerztabletten mit Koffein vorsichtig. Auch Antidepressiva, Cholesterin oder Betablocker können zu Schlafstörungen führen. Bekannt ist außerdem, dass Cortison in Tablettenform die nächtliche Ruhephase beeinträchtigen kann. Wer einen Zusammenhang zwischen Medikamenten und Schlafstörungen vermutet, sollte seinen Arzt ansprechen.

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