Keep smiling – 6 Tipps für gesunde Zähne

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Foto: iStock/MaxBukovski

Gesunde Zähne sind vor allem für unser Allgemeinbefinden relevant. Denn Schäden an unserem Gebiss können ernsthafte Folgen für unsere Gesundheit haben. Befolge unsere 6 Tipps und einem strahlenden Lächeln steht nichts im Weg.

Gesunde Zähne – das solltest du beachten

Schäden an Zähnen und Zahnfleisch bieten Mikroorganismen freie Bahn in den Blutkreislauf. Jede Karieserkrankung und jede Parodontose können Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Atherosklerose und Herzmuskelentzündungen begünstigen. Hier kommen unsere Empfehlungen, damit du dir dein Lächeln lange Zeit gesund erhältst.

 

1. Regelmäßiges Zähneputzen

Schon bevor der erste Zahn im Mund eines Kindes aufblitzt, kannst du spielerisch mit einer Fingerzahnbürste das Zahnfleisch „massieren“. Das finden die Kleinen angenehm und sie lernen spielerisch das Zähneputzen. Erst ab einem Alter von circa acht Jahren können Kinder selbstständig putzen. Bis dahin sollten die Eltern sie unterstützen bzw. nachputzen, sodass alle Zähne gründlich gereinigt werden.

Dabei sollte in kleinen kreisenden Bewegungen von Rot (Zahnfleisch) nach Weiß (Zahn) vorgegangen werden – entweder mit einer weichen Handzahn-, einer elektrischen oder einer Schallzahnbürste. Ein wichtiger Faktor ist ebenfalls, dass die Zahnbürste oder der Bürstenaufsatz etwa alle drei Monate erneuert wird. Bei Erkältungen oder Erkrankungen wie Scharlach sollte sie durchaus öfter gewechselt werden.

 

2. Zwischenräume nicht vergessen

Nicht nur die Außen- und Innenflächen der Zähne sowie die Kauflächen müssen gereinigt werden, sondern auch die Interdentalräume. Dazu eignen sich Zahnseide oder Interdentalbürstchen. Beide Hilfsmittel gibt es in verschiedenen Ausführungen beim Zahnarzt oder in der Apotheke. Die Auswahl hängt von individuellen Faktoren ab. Eine Beratung vom Zahnarzt ist hierbei hilfreich.

 

3. Achte auf die richtige Zahnpasta

Zahnpasta gibt es in vielen verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Farben und Geschmacksrichtungen. Grundsätzlich sollte die Altersempfehlung der Hersteller beachtet werden, da der Fluoridgehalt je nach Alter variiert. Erst wenn die Kinder sicher ausspucken können (ungefähr ab sechs Jahren), dürfen sie „Erwachsenenzahnpasta“ mit ca. 1400 ppm Fluorid benutzen.

Für spezielle Bedürfnisse wie besonders schmerzempfindliche und/oder verfärbte Zähne, Zahnfleischprobleme, homöopathische Behandlung gibt es spezielle Zahncremes in der Apotheke. Einmal pro Woche kann ab einem Alter von sechs Jahren ein Fluoridgel – zum Beispiel Elmex® Gelée oder Sensodyne® Proschmelz – zur Härtung des Zahnschmelzes aufgetragen werden. Es empfiehlt sich, Zahnpastasorten regelmäßig zu wechseln, da sich die Bakterien im Mundraum an das Produkt gewöhnen und die Zahncreme schlechter wirken kann. Fluoridfreie Zahncremes sind nach derzeitigem Wissensstand nicht ratsam.

 

4. Gesunde Ernährung mit viel „Kauarbeit“

Eine ausgewogene Ernährung – Vollkornprodukte, rohes Gemüse und Obst – sind gut für deine gesunden Zähne. Intensives Kauen hilft bei der Zahnreinigung und Mineralisierung des Zahnschmelzes. Durch den Druck wird die Durchblutung gefördert sowie die Kaumuskulatur und der Kieferknochen gestärkt. Aufgrund der vermehrten Speichelsekretion werden Säuren neutralisiert und der Zahnschmelz remineralisiert. Auch Zahnpflegekaugummis solltest du nutzen, wenn keine Zahnbürste zur Hand sein sollte.

 

5. Vorsicht vor Zucker und Säuren

Kariesbakterien bilden aus Zucker Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Jegliche Art von Zucker (auch Frucht, Milch- und Traubenzucker) wird von Kariesbakterien verwertet.  Achte ebenfalls auf versteckte Zucker, die in verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen. Saure Lebensmittel und Getränke (Limonaden, Fruchtsäfte) greifen die Zähne an und fördern den Zahnschmelzabbau.

Nach einer zucker- oder säurehaltigen Mahlzeit solltest du mindestens 30 Minuten warten, bis du zur Zahnbürste greifst. Denn so lange braucht der Speichel, um die Säuren zu neutralisieren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der angelöste Zahnschmelz „runtergeputzt“ wird.

 

6. Wellness für die Zähne

Regelmäßige Kontrollen (mindestens 2-mal jährlich) beim Zahnarzt und eine professionelle Zahnreinigung sind eine wahre Wohltat für unsere Zähne. Harte oder weiche Beläge und Zahnstein werden sanft entfernt und zum Abschluss werden die Zähne auf Hochglanz poliert. Außerdem erhältst du wertvolle Tipps, wie du deine Zahnpflege optimieren kannst.

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