E-Rezept für Deutschland: Was sich durch die Einführung verändert

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Foto: iStock/bymuratdeniz

Welche Vorteile bietet das E-Rezept? Und welche Rolle spielt der elektronische Heilberufsausweis (HBA) für die Apotheken und speziell für die PTA? Was passiert, wenn Kund:innen kein Smartphone besitzen?

Eines ist klar: Die Einführung des E-Rezept bringt auch Nachteile mit sich – allen voran die Befürchtung, dass Kund:innen zu Versandapotheken abwandern. Doch welche Pluspunkte ergeben sich überhaupt?

  1. Keine Kontrolle der Arztunterschrift
  2. Keine Überprüfung des Rezeptdatums
  3. Entfallen der PZN- bzw. Präparats-Eingabe
  4. Einfaches Scannen des DataMatrix-Codes
  5. Möglichkeit von Teillieferungen

E-Rezept: HBA, Rezeptkorrekturen und mehr

Ab dem 1. Januar 2022 werden die elektronischen HBA bundesweit in den Apotheken benötigt, um das E-Rezept zu nutzen und zu signieren. Sie sind jedoch nur für angestellte Apotheker:innen und Pharmazieingenieur:innen zulässig – PTA und PKA sind nicht eingeschlossen.

Wird diese Einschränkung deinen Apothekenalltag behindern? Darfst du als PTA weiterhin Rezeptänderungen vornehmen? Ja, Rezeptanpassungen sind möglich – in Absprache mit der zuständigen Arztpraxis. Die Korrekturen werden direkt in der Warenwirtschaft vermerkt. Die Apotheker:innen müssen sie abschließend kontrollieren und mit dem elektronischen HBA freigeben. Anschließend können sie an das Rechenzentrum weitergeleitet werden.

Wichtige Info: Sie müssen nicht sofort überprüft und abgezeichnet, sondern können bis zum Ende des nächsten Werktages elektronisch signiert werden. Zusätzlich muss auch in der Telematik-Infrastruktur (TI) dokumentiert werden, welche:r  Mitarbeiter:innen zu welchem Zeitpunkt auf die Patientendaten zugegriffen haben.

Die Kundschaft fragt dich, wie sie das E-Rezept einlösen soll, wenn sie kein Smartphone besitzt? Beim ausstellenden Arzt können sie sich weiterhin das Rezept mit Code ausdrucken und in der Vor-Ort-Apotheke scannen lassen.

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