Digitaler Fortschritt in der Apotheke – deine Meinung ist gefragt!

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Foto: iStock/metamorworks

Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie es um die Digitalisierung in der Bevölkerung bestellt ist. Trifft das E-Rezept auf Zustimmung? Wie bekannt ist es bei der Kundschaft überhaupt? Das und mehr beantwortet dieser Beitrag.

Der 7. Juni ist Tag der Apotheke und stellt die Vor-Ort-Apotheken an diesem Datum in den besonderen Fokus. Du und dein Team arbeiten zurzeit am Leistungslimit, denn ihr habt viele Aufgaben innerhalb der Pandemiebekämpfung übernommen. Von kostenlosen Schutzmasken über Desinfektionsmittel bis hin zu Antigen-Schnelltests – dafür spricht die AMIRA-Welt ein großes Dankeschön aus.

Besonderer Bedeutung kommt in nächster Zeit auch dem E-Rezept und der damit fortschreitenden Digitalisierung zu. Laut einer aktuellen Umfrage von KANTAR PUBLIC verwenden allgemein 90 Prozent der Internetnutzer:innen das World Wide Web zu Gesundheitsfragen – hauptsächlich zur Recherche von Gesundheitsinformationen (83 Prozent). Auch die über 60-Jährigen nutzen das Internet, wenn es um ihre Gesundheit geht (84 Prozent). Dabei bestellt circa ein Drittel ihre Arzneimittel sogar online.

Wenn es um die Gesundheitskarte geht, nutzt die Hälfte sie über die eigentliche Funktion hinaus (davon beispielsweise 78 Prozent zur Aktualisierung der Adressdaten und 32 Prozent als Krankenversicherungsnachweis auf Reisen in Europa). Doch wie steht es um das E-Rezept?

E-Rezept – Bekanntheit und Nutzung

Die meisten Befragten haben vom E-Rezept bisher nichts gehört (63 Prozent). Die Personen, die bereits Kenntnis darüber haben, bezogen die Informationen aus den Medien. Die Apotheken spielten dabei keine besondere Rolle – lediglich elf Prozent sehen sie als Hauptinformationsquelle. Die meisten betrachten die Papiereinsparung und den Komfort als wichtigsten Faktor bei der Einführung, doch plant die Mehrheit der Betroffenen es weiterhin auszudrucken.

Die Altersgruppe über 40 Jahre sieht im E-Rezept keinerlei Vorteile noch Nachteile, anders sieht es bei der jüngeren Generation aus. Die Aufgeschlossenheit gegenüber Telemedizin liegt in Deutschland bei etwas 30 Prozent. Die Digitalisierung stößt vor allem bei der jüngeren Generation sowie bei den Befragten mittleren Alters auf große Zustimmung. Somit ist es auf jeden Fall die Zukunft der Vor-Ort-Apotheken.

Deine Meinung ist gefragt

Dabei sind du und dein Team unverzichtbar für das elektronisches Rezept und die weiteren digitalen Fortschritte. Wie siehst du die Entwicklung hin zu immer mehr Digitalisierung? Seid ihr als Apotheke gut vorbereitet? Was bereitet dir Sorgen? Schreibe es in die Kommentare!

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