Arzneihefe bei Durchfall: Ursachen statt Symptome behandeln

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Foto: iStock/Konzepte

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Häufig eingesetzte Wirkstoffe bei Durchfall wie Loperamid legen den Darm lahm und behandeln nur die Symptome, indem sie die natürliche Darmbewegung unterdrücken. Drei gute Gründe, warum Arzneihefe die bessere Wahl ist.

Grund 1: Arzneihefe wirkt präventiv und therapeutisch

Ist unsere Darmflora im Gleichgewicht, geht es uns gut. Daran ist das Darm-assoziierte Immunsystem als Zentrum unserer Abwehrkräfte maßgeblich beteiligt. Es gerät aus dem Gleichgewicht, wenn pathogene Erreger wie Bakterien oder Viren Durchfall auslösen. Doch der kann auch Folge einer Behandlung mit Antibiotika sein.

Zur gezielten Vorbeugung und Behandlung dieser Darmprobleme hat sich das Arzneimittel Perenterol® forte mit medizinischer Hefe (Saccharomyces boulardii) bewährt. Bei der Behandlung von viral-bedingtem Durchfall fördert die Arzneihefe die Freisetzung spezifischer Antikörper (IgA). Zudem unterstützt sie die Regeneration der geschädigten Darmzellen und stärkt so nachhaltig das Darm-Immunsystem.

Grund 2: Arzneihefe bekämpft Krankheitserreger ohne den Darm einzuschränken

Genauso zuverlässig werden Durchfall verursachende Bakterien bekämpft, ohne dabei die gesunde Darmbewegung zu behindern. Die Erreger werden an die Hefezellen gebunden und aus dem Körper entfernt. Der sehr gut verträgliche natürliche Wirkstoff in Perenterol® forte kann zusätzlich auch Gifte unschädlich machen, die aus dem Bakterienstoffwechsel entstehen.

Grund 3: Arzneihefe schützt die Darmflora – auch bei Antibiotika-assoziierter Diarrhö (AAD)

Durch eine Antibiotika-Therapie werden zwar pathogene Bakterien bekämpft, gleichzeitig wird aber auch unsere Darmflora geschädigt und aus dem Gleichgewicht gebracht. Als typische Nebenwirkung kann dann AAD auftreten. Diese kann dazu führen, dass Patienten die Therapie vorzeitig abbrechen. Daher ist es wichtig, den Durchfall schnell und umfassend zu behandeln. Nicht alle Durchfallmittel sind auch zum Einsatz bei AAD geeignet.

Studien bestätigen, dass Perenterol® forte hier gleich doppelt helfen kann: Es bekämpft nicht nur die typischen Beschwerden, sondern regeneriert und schützt als effektiv wirkendes Arzneimittel zusätzlich die für unsere Darmgesundheit unverzichtbare Darmflora. Im Unterschied zu Probiotika auf Basis von Bakterien, die zumeist aufgrund unzureichender Wirksamkeitsnachweise nur als Nahrungsergänzungsmittel verfügbar sind, wird Arzneihefe nicht durch Antibiotika zerstört und kann daher zeitgleich mit dem Antibiotikum eingenommen werden.

Gut zu wissen für die Beratung: Arzneihefe ist strikt zu unterscheiden von der Hefe in Backwaren oder Bier. Sie ist vielmehr ein Wirkstoff, der durch seine vielfältigen positiven Effekte sowohl bei akutem Durchfall als auch bei der Vorbeugung von Reisedurchfall überzeugt.

Pflichttext für Fachkreise:

Perenterol® forte 250 mg Kapseln. Wirkstoff: Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926 (Synonym: Saccharomyces boulardii). Zus.: 1 Hartkapsel enth.: 250 mg Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926, min. 1,8x1010 lebensfäh. Zellen/g Lyophilisat. Sonst. Bestandt.: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Gelatine, Natriumdodecylsulfat, Farbstoff: Titandioxid (E171). Anwend.: Zur Behandlung der Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen. Zur Vorbeugung und Behandlung der Beschwerden von Reisedurchfällen sowie Durchfällen unter Sondenernährung. Zur begleitenden Behandlung (als Adjuvans) bei länger bestehenden Formen der Akne. Gegenanz.: Bek. Überempfindl. gg. Inhaltsst., Hefeallergie, insb. gg. Saccharomyces boulardii; Pat. m. ZVK; schwerkranke od. immunsuppr. Patienten aufgr. d. Fungämierisikos. Säuglinge und Kleinkinder unter 2 J. sind in jedem Fall v. einer Selbstmedikation auszuschließen u. nur nach Rückspr. mit d. Arzt zu behandeln. Schwangerschaft u. Stillzeit: Keine Anwendung. Nebenw.: Sehr selten: Fungämie b. Pat. mit ZVK u. b. schwerkrank. od. immunsuppr. Pat. Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindl.reakt. in Form v. Juckreiz, Urtikaria, lokal. od. generalisier. Exanthem, Quincke-Ödem, Atemnot u. anaphylaktischem Schock, Sepsis, Blähungen, Verstopfung. Weit. Angaben s. Gebrauchs- u. Fachinformation. Stand: Januar 2021. MEDICE Arzneimittel, Iserlohn. www.perenterol.de

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